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Alltag

Sinn der Sinnfrage

sinnHat die Sinnfrage überhaupt einen Sinn? Bringt die Fragerei etwas oder handelt es sich nur um die ersten Anzeichen fehlender Vitalität? Was mich persönlich betrifft, mache ich mir eher selten Gedanken, ob es nun Sinn macht, dass ich da bin, wo ich gerade bin und das mache, was eben gerade ansteht. Wann immer es möglich ist, lasse ich den „Bauch“ entscheiden, was gerade Sinn macht, der hat meistens ein „verdammt“ gutes Gespür, allerdings auch ein Händchen für den unterhaltsamen Unsinn. Was den Kopf betrifft, der darf auch ab und zu ran, aber da kommt es meist anders als gedacht, aber das kennt der Volksmund ja schon lange: Der Mensch denkt, Gott lenkt! Falls Gott gerade keine Zeit, dann lässt er einfach den Zufall diesbezügliche Geschäfte verrichten, der hat auch einiges drauf!

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Diskussionen

11 Gedanken zu “Sinn der Sinnfrage

  1. Aus der Nummer mit dem Sinn kommst du so weinig raus wie aus der RaumZeit. Alles hat einen Sinn, auch der Unsinn und sogar die Sinnlosigkeit, die ja nur ein anderer Ausdruck für die enttäuschte Sinnsucht ist.
    Ich stimme Dir zu, dass der Buch eines unserer besten Sinnesorgane ist. Das Bauchgefühl ähnelt dem Geruchssinn, der auch sofort merkt, wenn etwas stinkt, ganz egal aus welcher Richtung der Gestank auch kommt.
    Ich glaube, dem Sinn ist es völlig egal, ob man nach ihm fragt. Der Sinn setzt sich durch und fragt auch selbst nicht danach, wem das in den Kram passt. Das sagt mir so ein Bauchgefühl.

    Verfasst von hansarandt | Juli 15, 2014, 12:29
    • Mein Körper hängt in der RaumZeit fest, falls es sie so gibt, wie man uns das erzählt, da stimme ich dir zu. Was den Sinn betrifft, können wir allem und jedem die höchste Bedeutung zuordnen und schon haben wir einen Lebenssinn kreiert oder eben von den Altvorderen übernommen. Die Sinnfrage taucht in der Regel dann auf, wenn das ursprüngliche Sinngebäude Sprünge bekommen hat oder durch diverse Erfahrungen an Sinn verloren hat. Vielleicht hat es aber schlicht und einfach seinen Zweck erfüllt und man geht auf die Suche … Die Sache mit dem Sinn bleibt mir also auch erhalten – lebenslänglich! 😉

      Verfasst von YDU | Juli 15, 2014, 14:31
      • Wenn es um den Sinn geht, dann denke ich ganz naturwissenschaftlich. Ich denke ist gibt objektive Kriterien, die es möglich machen, zwischen Sinn und Unsinn zu unterscheiden.

        Der Sinn ist auch keine Frage, die sich erst dann aufdrängt, wenn ich sonst nichts wichtigers zu tun habe.

        Der Sinn ist auch keine Droge, die man durch die Nase zieht und sich dann darüber unterhält, welcher Stoff besser wirkt.

        Der Sinn ist etwas ganz banales und unausweichliches. Würde ich den Sinn einer Lekung nicht verstehen, könnte ich nicht Autofahren.

        Verfasst von hansarandt | Juli 15, 2014, 17:41
      • 1) Erfüllt unser Leben im Universum einen bestimmten Zweck (Sinn)? Das ist letztlich eine Glaubensfrage, da wir von Annahmen ausgehen müssen, die nicht verifizierbar sind, außer wenn wir von der Selbst – und Arterhaltung sprechen, die genetisch vorgegeben zu sein scheint.
        2) Wenn ich derzeit vom Sinn des Lebens ( meines Lebens) spreche, dann geht es eher um eine teilweise Neuorientierung, eine Anpassung an geänderte Umstände. Was macht für mich in den nächsten Jahren Sinn? Unter anderem geht es auch um die Frage, wie lange das Leben Sinn macht, diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich Menschen sehe, die über Jahre nur mehr dahin dämmern und künstlich am Leben erhalten werden …

        Verfasst von YDU | Juli 15, 2014, 18:04
      • Ich zum Beispiel bin der Meinung, dass aktive Sterbehilfe Unsinn ist. Die Diskussion ist genauso verlogen, wie die um die Lebensarbeitszeit. Der Sinn ist wieder ganz banal, in beiden Fällen geht es um die Rente.

        Verfasst von hansarandt | Juli 15, 2014, 18:35
  2. Zu der Frage, wie lange das Leben Sinn macht, habe ich mich hier geäußert:
    http://hansarandt.wordpress.com/2014/07/17/wir-brauchen-schnell-mehr-tote/

    Verfasst von hansarandt | Juli 17, 2014, 10:56
    • Derzeit ist es eher die Neuorientierung, die mich beschäftigt! Was das Ende betrifft, geht es mir eher darum, den Weg bis dahin „sinnvoll“ zu gestalten … Den Rest muss ich wohl oder übel auf mich zukommen lassen!

      Verfasst von YDU | Juli 17, 2014, 11:07
      • Da sind wir ganz einer Meinung. Ich denke es kommt nicht darauf an, dass das Leben möglicht lang ist sondern es kommt daraum an, dass man möglichst lange lebt!!!!!

        Es soll eine ganze Menge Menschen geben, die mit dem Leben noch nicht mal angefangen haben.

        Verfasst von hansarandt | Juli 17, 2014, 21:10
      • Da sind wir wieder beim Sinn! Was macht wirklich Sinn, wo liegt der Wert? Bis jetzt war ich ja fix davon überzeugt, ewig zu leben, aber nachdem die „Umgebung“ stetig schrumpft, kommt ein Hauch von Unsicherheit auf … 😉

        Verfasst von YDU | Juli 18, 2014, 04:34
      • Die Wege des HERRN sind unergründlich, in der Tat.

        Verfasst von hansarandt | Juli 18, 2014, 05:32
      • Immer und überall zu sein und alles zu sehen und zu hören, das ist anstrengend, vom Verstehen rede ich da gar nicht, denn das ist bei der menschlichen Spezies wieder eine ganz eigene Sache, mit der vermutlich sogar der HERR an seine Grenzen kommt, trotz der Tatsache, dass der Mensch sein Ebenbild sein soll … 😉

        Verfasst von YDU | Juli 18, 2014, 11:34

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