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Alltag

Fast

arbeitam morgen kühl, spät kommt die sonn‘
der tag erwacht, läuft mir davon
ich bin noch nicht so ganz in schwung
wie ich es hatte in der erinnerung
zu mittag dann, entschwindet das blau
es zieht langsam zu, was bleibt ist grau
nur der kaffee rettet mich zu dieser stund‘
bin müde schon ganz ohne grund
muss mich am schopfe packen streng
ohne arbeit wird es heute nicht gehn’n
so halte ich mich dann wieder ran
fröhne (fast) ohne widerspruch dem arbeitswahn

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Diskussionen

8 Gedanken zu “Fast

  1. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen 🙂
    Hab einen schönen Tag.

    LG Mathilda ☼

    Verfasst von einfachtilda | August 19, 2014, 11:46
    • Du sagst es! Der Neustart bekommt mir noch gar nicht, wo ich doch vor dem Hexenanschlag richtig gut in Schwung war … 😉

      Verfasst von YDU | August 19, 2014, 12:40
  2. Gestern noch wollten Sie Tange tanzen!
    Salti gar schlagen, so im Ganzen…
    Doch nun wird wieder dem Mammon gedient,
    ist denn der Rücken genug geschient,
    gestützt, gehalten und gesichert?
    Nicht, daß die Hexe wieder kichert
    und einen Schnellschuss gar wagt!
    Sagen Sie nicht, ich hätt‘ nix gesagt
    und Sie gewarnt vor zu raschem Tun.
    Ich bitte Sie, vergessen Sie nicht zu ruhn.
    Mit sorgenden Grüßen, ganz die Ihre,
    (ich kann doch nicht schon wieder einszwodrei Biere…)

    Verfasst von kaetheknobloch | August 19, 2014, 11:51
    • Wollte ruhen entspannt, bequemlich,
      da ab und zu noch etwas schmerzet nähmlich,
      jedoch es ruft die Pflicht ganz uncharmant,
      man kennt sie doch, sie ruft markant!
      So übe ich in Vorsicht mich und meide das Gewicht,
      sanft schwebe ich wie über Wolken weich,
      fast fühle ich mich wie ein Scheich!
      Nur ab und zu da denke ich für mich,
      jetzt schon Arbeit, das ist doch fürchterlich,
      wo doch die Tage voller Schmerz gerade vorbei,
      wünschte ich mir noch länger Ruhe mir herbei,
      jedoch, das Leben besteht nicht nur aus Spaß,
      daher gebe ich nun wieder schaumgebremst etwas Gas!
      😉

      Verfasst von YDU | August 19, 2014, 12:39
      • Schaumbremsen Sie ruhig gelegentlich,
        nicht das ein Reißen versehentlich
        erneute Hexereien bewirken tut.
        Das wäre nun wirklich gar nicht gut.
        Auch wolkenweichschweben klingt fein,
        doch Scheichsein, ich fürchte, allein
        dieses wird die Hex‘ nicht schrecken.
        Sie wird auch Scheiche gern necken
        und kichernd in deren Kreuze schießen,
        wenn die mühsam ihre Wüste begießen.
        Und wenn dann kommt der Spaß zurück,
        kann es sein, mit ein wenig Glück,
        tanzen Sie nicht nur simplen Tange,oh
        nein, sogar den richtigen Tango!

        Verfasst von kaetheknobloch | August 19, 2014, 13:22
      • Hab keine Lust auf Wiederkehr,
        keine Lust auf Schmerzen schwer,
        zu quälen mich bei kleinsten Dingen,
        geschweige denn, das Kriegsbeil schwingen!
        Ganz gesund, das fühlt sich anders an,
        diese Erkenntnis habe ich heute getan,
        bin in Sorge bei jedem feinen Stich,
        denn vor mehr erscheck ich mich!
        So pausiere ich nur zu oft,
        wärme die Muskeln, dehne sie soft,
        so versuche ich beides zu bekommen:
        Schmerzfreiheit und Arbeit unbenommen … 😉

        Verfasst von YDU | August 19, 2014, 14:09
      • Ich empfehle Tange, Sie erschecken.
        Kwatsch, die Fehler zu verstecken.
        Sie scheinen mir wie Suppensalz,
        würziglecker und keinesfalls
        peinlich oder gar zu belachen.
        Stattdem erlaube ich mir ein Hachen.
        Die Silbenklinge kreuze ich gernst
        (und das meine ich wirklich ernst)
        mit Ihnen, lieber Hexenbeschusster
        und werter Versreimmusenbekusster!
        Das ü denken Sie sich einfach dazu
        und verlachen die Hexe im Nu.
        So wortbeküsst soll Hex‘ sich trollen
        auf daß sie für immer verschollen.
        Lachend verbleibe ich zugetanst
        Ihre Frau Knobloch, so benamst.

        Verfasst von kaetheknobloch | August 19, 2014, 15:15
      • Der Schwung war mir wohl nicht vergönnt,
        am nächsten Tag der Hut schon brennt,
        alles neu und doch alt bekannt,
        es schmerzt, es brennt, das Getriebe voller Sand!
        Damit ich nicht gerechnet habe,
        das brachte mich in eine dumme Lage,
        denn voller Optimismus ich schon war,
        jedoch mein Körper sagte: Nje, ist das klar!
        So zog ich nun etwas frustriert
        alles zurück, ich hab’s kapiert,
        gönnte Ruhe ich den alten Knochen,
        habe mich still und heimlich verkrochen!
        Verdammt, ich kann das gar nicht leiden,
        wenn der Schmerz mich zwingt zum Schweigen,
        wenn ich nicht kann, was ich grad will,
        da werde ich vor Frust ganz still!
        Keinen will ich mehr hören,
        Mitleid kann mich dann zerstören,
        denn mit dem Kopf will ich durch die Wand,
        und wenn das nicht geht, kommt der heilige Grant!
        So musste ich, in Geduld mich üben,
        bin am Ziel noch immer nicht – weit früben,
        sachte taste ich mich vor,
        nicht noch einmal wage ich mich vor,
        lasse nun den Arzt entscheiden,
        um Unbill für demnächst zu meiden …
        YDu

        Verfasst von YDU | August 25, 2014, 09:44

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