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Alltag

heute

heute heuteheute habe ich kommentiert
beinah die tastatur dabei ruiniert
es rauchte der kopf, die tasten heiß
vielleicht bekomm‘ ich einen preis
wenn nicht, so ist das auch egal
die zeit war irgendwie genial
kaffee rechts, das brötchen links
tippen, tippen, dann ein paar drinks
weltbewegend waren meine worte nicht
tiefgründig und verwegen? leider nein, ohne gewicht
bin kein dichter, philosph oder gar genie
laufe nur im winter eis, ab und zu auch schi
schreibe dann und wann, was kommt mir in den sinn
was es mir bringt? abwechslung – ja, aber keinen gewinn

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Diskussionen

12 Gedanken zu “heute

  1. Kenne ich und die Statistik zegt viel mehr an…frage mich nur, wie das passiert und dann habe ich viele Beiträge gelöscht, da mein Blog langsam zuviel Speicherplatz verloren hat, aber die Statistik ist nach dem Löschen gleich geblieben….wie geht das ????

    Verfasst von einfachtilda | Oktober 18, 2014, 12:21
  2. Kein Gewinn? Mein Lieber, ich bitte sehr!
    Ist Pupillenküssen denn kein Gewinn?
    Ihre Silbengeysire werden immer mehr
    spritzig, köstlich! Und in diesem Sinn
    kann man die Liebe am Worte seh’n.
    Da tanzen die Worte Mazurka gar
    und manchmal möchte ich fast flehn:
    Machen Sie sich nie wieder rar,
    Mit Ihnen die Silbenklinge zu kreuzen,
    es ist ein gar hohes Vergnügen,
    das Lachen mir auszuschnäuzen
    vor Augenbling, ohne zu lügen!

    Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 18, 2014, 15:19
    • Ach Fräulein,nein, gnädige Frau,
      peinlich, peinlich – ohweh au!
      Freude,ja , genieße es sehr,
      jedoch hab‘ keinen Porsche mehr,
      dieses meinte ich mit Gewinn,
      auf dass ich wieder flüssig bin ,
      damit ich kann kurven um die Welt ,
      wie es mir gefällt …

      Verfasst von YDU | Oktober 18, 2014, 23:48
      • Porsche? Porsche? Ja, nehmse das Radl!
        Egal, ob Wald, Flur oder sogar im Stadl,
        die Welt läßt sich viel bunter entdecken
        und auch der Rücken muß sich strecken.
        (Apropos, dem geht’s hoffentlich prima?!)
        Solange so mildwürzig bleibt das Klima,
        wird geradelt und Schei……….benhonig
        auf den ollen Porsche, das beton ich.
        Ich bin auch nicht flüssig sondern feste
        und mache aus der Not das Beste.
        Schönstsonntag sey Ihnen gewunschen,
        auglächelnd, ganz ohne zu flunschen.

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 19, 2014, 08:45
      • Statt Porsche Fahrrad, ich kann es nicht fassen,
        einfach sprampeln durch Wald und Gassen,
        so einfach soll es sein für den Rücken,
        da kommt auf mildwürziges Entzücken!
        Ach nicht flüssig, auch ganz feste,
        machst aus dem tagtäglich Tag das Beste?
        Sonntagsfeingenussverlangen habe ich heut‘ empfangen,
        ungeflunscht und augenlächeln, herrlich ohne Bangen!
        So war der Tag auch ohne Porsche und Ferrari,
        wie ein mildwürzig Lied auf einer Stradivari …

        Verfasst von YDU | Oktober 19, 2014, 15:28
      • Ach, Sie, Sie machen mich süchtig!
        Nach dem Radeltag, so ganz tüchtig,
        wollte ich nur einen Text noch verfassen.
        Über’s Geeiltrampele so durch die Gassen,
        die Wege, Alleen und die Flurenfelderey.
        Doch ich ertappe mich schon wieder dabei,
        flugs Silbenketten aneinander zu reihen,
        ganz unstradivarig, Sie mögen verzeihen.
        Ich kann meine Verse Ihnen schenken
        und bitte Sie einfach nur, zu bedenken:
        Was wir hier tauschen, ohne ein Muss,
        daß ist der allerreinste Hochliebgenuß.
        Geben und geben lassen in Reinkultur,
        Nehmen und nehmen lassen, ganz pur.
        Ungeflunscht und augenlächelnd, ja klar,
        ich finde es einfach nur wunderbar….

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 19, 2014, 16:07
      • Ich, Sie meine mich, das kann nicht sein!
        Ich strampelte doch ganz mutterseelenallein,
        nebenbei tat ich irgendetwas reimen,
        über bunte Blätter, die flatterten von Bäumen,
        über zarten Augenaufschlag im glänzenden Lichterschein
        der vibrierend grub sich in mein Herz hinein!
        Was war da noch? Ein sanftes Rot hinter Wolken zart,
        das mir verriet, dass in der weiten Ferne Muse ward,
        die unentwegt Gedanken geflochten bis ins Innerste hinein,
        Silben verwoben, die tief im Herzen Menschen erfreu’n,
        die Hochgenuss in Reinheit in den Äther senden
        und damit sogar die allerreinsten Sonnenstrahlen blenden!
        Ungeflunschte Lächelsymphonie, die zwingt pochend in die Knie,
        alles, was empfänglich für Silbersilbenhochgenuss!

        Verfasst von YDU | Oktober 19, 2014, 17:23
      • Ach, es ist einfach nur schön,
        Wertester, könnten Sie sehn.
        wie ich murmelig lachstaune,
        sofort hebt sich meine Laune,
        wenn ich die Replik erblicke,
        Neuvers meine Augen erquicke
        und ich sofort selbst neuwebe
        Silbe um Silbe und dabei lebe
        ich förmlich auf und erblühe,
        reimen wie athmen, ohne Mühe.
        So selbst pochend bezwungen
        als sey mir Minne gesungen
        danke ich freifrohherzensnah,
        Ihre Frau Knobloch, immerdar.

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 20, 2014, 09:32
      • Madame, was da gerade kam,
        ein Werterster ganz uninfam,
        der murmelnd nun auch lachen kann!
        Meine Laune ward erquickt,
        gereimformuliert doch so geschickt,
        des Silbenaugenformelblick,
        er blühet auf durch Reimgeschick!
        Was nun erblüht durch Silbengeflecht,
        ohne Mühe durch einen fernen Silbersilbenspecht,
        herzensfrohlockend pochend im Traum,
        beweget sich mit Zartleichtigkeit durch Zeit und Raum!
        So ehrt mich der Vergleich mit der Minne,
        obwohl noch nicht versucht, ich damit noch beginne,
        zu singen auf Worte aus der Silbenferne,
        die heller leuchten lassen ganz gewöhnliche Sterne!

        Verfasst von YDU | Oktober 23, 2014, 18:59
      • Ein Silbersilbenspecht, ein rarer!
        Oh, Sie Silbensplitterbewahrer!
        Ich stehe am Wortstammbaume,
        hebe des Schwingrockes Saume.
        um alle Fitzelchen aufzufangen,
        die von Ferne zu mir gelangen.
        Heb ich den Blick, dann sehe ich
        den Silbersilbenspecht inniglich
        Silbe um Silbe feinstmeißeln,
        Konsonantenvokalespreißeln
        regnen auf mich herab so fein.
        ich sammele alle fleißig ein,
        lasse sie mit Hui wieder frei,
        tue ein wenig Hach noch bei
        und sende sie freudig zurück.
        Was ist es doch für ein Glück,
        mit Ihnen weiter so zu reimen,
        neue Wortstammbäume keimen,
        so gehen sie ihm nie zur Neige,
        dem Specht seine Silbenzweige.

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 24, 2014, 07:57
      • Ein Schwingrocksaum,
        der hebt und senkt
        sich beim tollen Tanz,
        am Haupte trägt sie
        einen Silbenblütenkranz,
        der nach jeder Drehung
        lässt Silben regnen in die Menge:
        Ach, welch ein Herzschlaggedränge!
        Jeder wünscht doch tief im Herzen,
        zu ruhen im Schein der Silbersilbenkerzen,
        Sehnsuchtsblicke suchend sich nach oben strecken,
        um zu erhaschen Silbensilberherzallerliebsteflecken,
        die sich formen im Hauch der Hoffnung
        nach den eigenen Wünschen ohne Ende
        zu einer Silbensilberlebenswunscheswende …

        Verfasst von YDU | Oktober 26, 2014, 10:35

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