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Alltag

Po äh sie

popoesie statt sonnenschein
traubensaft statt weißer wein
liebelei statt ehebund
kräftig schlank statt kugelrund
edelweiß statt glatzenglatt
mittelmeer statt nordseewatt
himmelhoch statt tief betrübt
leichtigkeit statt stets bemüht
affengewandt statt steif wie stock
quicklebendig statt mausetot
putzmunter statt müde und matt
völlig entspannt statt genervt und platt
höllisch flott statt schneckentrott
mittelmaß statt temponot
ausgehungert statt angefressen
genügsam statt nach geld versessen
bildenshübsch statt grottenhässlich
pumperlgesund statt dauernd unpässlich
gut gelaunt statt abgemüht
strahlend schön statt abgeblüht
tagensträumend statt abensschäumend
herzerotisierend immer statt fröstelndallein im kalten zimmer
durchgeknallt und abgehoben statt eingekeilt klaustrophon
muskelbepackt statt abgewrackt
energiegeladen bis oben hin statt depessiv ganz ohne sinn
willig reimend alle tage statt ständig diese gelsenplage
diese reime abends getan statt geblüht wie löwenzahn

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Diskussionen

11 Gedanken zu “Po äh sie

  1. Yuppidu, ich will SOFORT diese Droge, die du gerade nimmst !!
    Sk 🙂

    Verfasst von sweetkoffie | Oktober 28, 2014, 17:49
    • Glaube ich kaum, denn es liegt an der nicht enden wollenden Arbeit … YDu 😉

      Verfasst von YDU | Oktober 28, 2014, 17:50
      • Tageswerk oft das Herz verschreckt,
        obwohl das Verlangen schon geweckt,
        lässt sich nicht verleugnen trotz kühler Gräue!
        Synchron beginnen Herzen zu pochen,
        wenn in den Adern Gefühle heimlich kochen,
        wenn jenseits von Reim und Raum
        synchronverlangende Gefühle sich aufbau’n!
        So reitet die Herzenskavallerie über die Weiten,
        um Siebenwolkenduftverlangen zu verbreiten!

        Verfasst von YDU | Oktober 30, 2014, 16:08
      • Wertester, ich frage bange,
        damit Gewißheit ich erlange.
        Dieser Reim, ist er Replik?
        Nicht, daß Anmaß mir obliegt,
        nur um dessen sicher zu sein.
        Ist er Antwort auf meinen Reim?
        Der Antwortknecht, er schwug
        so ich selbst um die Ecke lug.
        Fand die Worte, diese feinen,
        sagen Sie, sind es die meinen?

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 30, 2014, 17:13
      • Bange Fragen sind erhaben,
        an Gewissheit können – sie sich selten laben!
        Bleiben frei und unbestimmt,
        treiben unverdrossen durch den Wind!
        Neugier keimt ob meiner Worte,
        sind sie gar von dieser Sorte,
        die Bilder projizieren weit in die Ferne,
        die heller leuchten lassen Sterne?
        Ob der Antwortknecht nur ungeniert,
        reimverschlungeninspiriert – repliziert,
        diese Frage stellen Sie ganz ungeniert?
        Wollen um die Ecke lugen ob der Kunde,
        ob feiner Worte, die nie verließen meinen Munde,
        die über feingewebte Innenwege ihren Weg nach außen fanden,
        formlosfrei vom Ratio wohl nie verstanden .
        Wessen Worte? Können wir sie denn besitzen?
        Ist es nicht so, dass sie, sobald sie uns verlassen,
        im Äther schweben mit ihren süßen Nasen,
        ein Eigenleben entwickeln, je nach Ort und Zeit,
        so manchen Traum entfachen, der nach Erfüllung schreit?

        Verfasst von YDU | Oktober 31, 2014, 08:10
      • Ach, Verehrtester, ich muß erklären,
        es fiele mir schwer, sie zu entbehren,
        Ihre Silbenstränge, diese sachten,
        die mich stets neu hachend machten.
        Nun war die Stelle gänzlichst ohne,
        ganz woanders ein Vers, in dem Tone,
        der sonst meine Worte feinliebkost.
        Und so blieb ich fragensturmumtost.
        Natürlich darf ein jeder sich laben,
        an unseren Feinstricksilbenwaben,
        doch das seidige Band, so hauchzart,
        wenn es risse, es wäre sehr hart.
        Die Worte mögen uns nicht gehören,
        doch ich weiß, ich möchte schwören,
        sie verbinden zwei fernenahe Welten,
        in denen die Urschaumgesetze gelten,
        treffen aufeinander an Kieselgestaden
        um in Augenwassersalzseen zu baden.
        Erfüllen so die stillheimlichen Träume
        in Silbenbuchstabensatzgeschäume.

        Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 31, 2014, 14:00
      • Warum entbehren, frage ich in Ehren?
        Warum fragensturmumtost statt feinliebkost?
        Nur weil die Worte uns nicht „gehören“,
        da sie der ganzen Welt ihr Glück bescheren?
        Ach, was bin ich froh zu wissen,
        dass silbengeflochtene Gedanken aus liebfeinen Welten,
        an fernheimeligen Gestaden ein süßfeines Hach mir vergelten!
        Samtseidige Bänder, die zartgebunden fernab von Zeit und Raum,
        sie kennen keine Grenzen, sind doch verbunden durch stillheimlichen „Schaum“,
        der fernnahgerührt zutiefst bis in sinnliche Träume,
        lässt sturmumweht wachsen und wuchern tiefsinnige Bäume,
        deren sanftwinkend zartfühlende Äste berühren Herzen
        und bringen sie zum Pochen, Lachen und Scherzen …

        Verfasst von YDU | November 4, 2014, 14:26
  2. Herzerotisierung ist Ihr Verlangen?
    Bitte nicht weiter hoffend bangen,
    ich schicke kavallerieeske Grüße,
    auf daß die Arbeit besser lüfe…
    Verzeihen Sie diesen Unreim bitte,
    Kavallerie nimmt quere Schritte
    gern mal jenseits allen Reimes
    und doch gildet immer nur eines:
    Wer Herzen zum Hüpfen so bringt,
    dem auch sein Tagwerk gelingt!
    ♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓♥⇑⇓!

    Verfasst von kaetheknobloch | Oktober 28, 2014, 18:31
  3. Zu welchen Sprüchen die Poesie fähig ist.

    Verfasst von BOWMORE Darkest | Oktober 28, 2014, 20:35
  4. Ja, der Po 😀

    Verfasst von Rufus | Oktober 29, 2014, 06:37

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