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Alltag

irgendwie

irgendwie
irgendwie hätte ich gerade lust auf strand
auf jede menge meeresduft und weißen sand
auf die schönen, die grazil ihres weges schreiten
alle augen auf sich ziehen und ihren besitzern freude bereiten
irgendwie hätte ich gerade lust auf hohe wellen
die donnernd an zerklüfteten felsen zerschellen
auf den rauen atem wild tosender wasserfälle
die mit ihren sprühnebelbildern berichten von einer fernen quelle
irgendwie hätte ich gerade lust auf dieses prickelnde gefühl
mich treiben zu lassen im dichten menschengewühl
irgendwie hätte ich gerade lust, den heißen atem zu spüren
auf zärtliche worte, die tief im herzen mich berühren
irgendwie hätte ich gerade lust auf leben pur
obwohl der alltag mir begegnet täglich nur

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Diskussionen

13 Gedanken zu “irgendwie

  1. Ich haette Lust auf eben dies
    nur leider begegnet auch mir nur Alltag,mies…
    Doch halt, ein Unterschied der fällt mir ein: Ich habe Punkt, da kann ich ja glücklich sein 😉
    Yuppidu ich schickt dir viele überschwänglich und vor Energie nur so sprießenden Grüße aus dem Hause Summer und Punkt. Wobei ich mich noch im Großstadtdschungel befinde, aber bald bin ich daheim 🙂

    Verfasst von Mama Spross | November 4, 2014, 14:11
    • Voll Energie, das freut mich sehr!
      Glücklich wie nie, das wünsch ich Dir!
      Überschwänglich, sprießende Grüße,
      das sind für mich seltene Genüsse!
      So bin ich bereit an einer Liane,
      zu warten, um dich zu beschützen,
      falls sich nähert das Grau, das infame!
      YDu 😉

      Verfasst von YDU | November 4, 2014, 14:24
  2. So sinnensinnig Ihre Zeilen sich lesen,
    ist mir am Ende so traurig gewesen.
    Und frage, schon wieder bangend,
    mir ungläubig herzwärts langend:
    Ihr Alltag ist ohne pures Leben?
    Ohjemitmineh, Sie werden vergeben:
    Was Sie verwortreimenderdichten,
    es sind kleine Wundergeschichten!
    Die Sandschönen, die da wandeln,
    den Alltag in Genuß verwandeln,
    auch Wildtosrauschwasserfallathem,
    und Zärtlichherztiefrührwortsaaten,
    das alles aus Ihren Fingerkuppen.
    Pardöngsche, das sind keine Puppen,
    die stumm und starr und ohne Leben.
    Nein, ich schmolle! Sie vergeben…

    Verfasst von kaetheknobloch | November 4, 2014, 15:58
    • Die „Wundergeschichten“ sind eilig Pausengedichten,
      die den Alltagslauf unterbrechen, den frechen!
      Die Schönen am Strande und ihre Spuren im Sande,
      das Kichern und Lachen, tänzelndes Possenscherzmachen,
      ihr zärtlich Kichern vom rauschenden Seewind getragen,
      erlösen die Sinne von Gedankenschwerplagen!
      Da sind noch Zartschwebegedanken, die sich um den Alltag immer öfter ranken,
      die kaum merkbar den Alltagsschwermut aquarellieren,
      wo sich dann Erdbeerzartrosa mit Himmelwolkenblau achtsam berühren!
      Fingerkuppentuberanzen, die Puppen lässt anmutig seidenweichtanzen,
      soll kaltstarrendes Schmollleben produzieren auf den Lippen den ihren?
      Wie soll ich vergeben, wenn Zartzeit wird vergraben, versteckt in dunklen Laden,
      die sinnfreudigherzscherzschwebend sollte erwarten das Jetzt heuteerbebend?

      Verfasst von YDU | November 5, 2014, 05:51
      • So flechten Sie es in den Alltag hinein,
        erdbeerrosahimmelblau soll er sein,
        durchzogen von Seidensamtfädenband,
        getippt von Zarttastaturstreichelhand.
        Schwermuth gebiert Sehnsuchtssilben,
        zeichnet Gemälde, die nie vergilben.
        Man möchte sie kladdig notatieren,
        für Zeiten, da Seele droht zu erfrieren,
        den Blick erneut tief zu versenken
        in diesen Silbersilbengeschenken.
        Fingerkuppentuberanzen, so benannt,
        was ein Glück, daß ich sie hier fand.
        Webe sorgsam weiter, sanftlächelnd,
        Ihnen Frischsatzhauche zufächelnd.
        Nie kommt mein Schmollen kalt daher,
        warmweich und sinnlich ist es dafür sehr.
        So öffne ich die dunklen Versteckladen
        und spinne weiter den Rotliebfaden.

        Verfasst von kaetheknobloch | November 5, 2014, 08:50
      • Warmweichsinnliches Schmollen,
        das hat etwas Geheimnisvolles,
        ich sage ganz unverhohlen!
        Süßprickelnd ziehen Sinnschauer
        auf Sehnsuchtserinnerungsbahnen,
        lassen vergangene Liebreizschauer zartfühlend erahnen,
        lassen schmelzen Raumzeitbarrieren für zarte Momente,
        lassen erahnen rotliebfadenwarmweichspinnende Hände!

        Verfasst von YDU | November 5, 2014, 09:59
      • So soll es Ihnen nur ruhig geschehen,
        daß Sie fühlen, die Fäden, die wehen
        so sachte über die weiten Landen,
        bis sie geneigtes Augenpaar fanden,
        in das sie sich sachte einverweben
        und so die Feinreizsinne erbeben.
        Liebreizschauer der hinnen Zeiten,
        sollen Sie fürderhin innig begleiten,
        denn was wir in uns tragen, so echt,
        wird jedweden Alltagszeiten gerecht.
        Wer soll es uns denn nehmen können,
        was wir uns wortwärts sachte gönnen.
        Die Hand, die so warmsanftfestweiche,
        ist es, die ich Ihnen zu gerne reiche.
        Lege das Rotfadenende in die Ihren,
        hinweg das Frösteln und innere Frieren.

        Verfasst von kaetheknobloch | November 5, 2014, 16:19
      • Geneigtes Augenpaar versteckt hinter wehenden Fäden,
        die sich feinversponnen über die Lande verwehen,
        Irisgeglitzer und Wimpernaufschlag begleiten mich ständig – Tag für Tag!
        Feinreizsinne werden heimlich geweckt,
        wenn Liebreizschauer überall sich versteckt!
        Warmsanftweichtastente Hände berühren behende
        das Innerste zartglühendfeinsinnig ohne Unterlass,
        kein fröstelndes Frieren mehr, nur mehr feurigleuchtendes
        zum Trunke gereichtes ewig sinnspendendes, liebrotreizendes Glas!
        Nun, da der gluterzeugende im Mondschein glitzernde
        die Säfte erhitzende schäumende Trank mich erwärmt,
        Sinnreizschauer mich überkommt, der Alltag sich eilig entfernt!

        Verfasst von YDU | November 5, 2014, 17:11
      • Möge Ihnen die Wohligwärme stets bleiben,
        wenn Silben funkelnd aneinander sich reiben
        und so feurig und juchzend sich versprühen.
        Kommt der Alltag zu voll mit seinen Mühen
        können wir auf Aneinandergereihtes blicken.
        Feinreizsinniges erneut auf Reisen schicken.
        Hinterlassen so Spuren am Wortmeergestade,
        auf daß geneigtes Menschenkind darin bade
        und sich Müdaugenpaare irisglitzern erquicken,
        und genau in diesen kostbaren Augenblicken
        tiefer noch spüren, was uns in Ferne verbindet,
        wenn Neigung zur Zuneigung endlich findet.

        Verfasst von kaetheknobloch | November 6, 2014, 11:07
      • Wohlige Wärme, die funkelnd versprüht Muse,
        in der täglichen Suche nach Alltagssilbengeschmuse,
        tiefzugeneigte Blicke über endlose Weiten,
        die mit den ziehenden Wolken reiten,
        auf der Suche nach sehnsuchtsvollen Blicken,
        die dort angekommen sich an wahrer Sinnlichkeit erquicken!

        Verfasst von YDU | November 6, 2014, 18:59
      • Wertester, heute fehlt mir die schnöde Zeit,
        doch schenke ich Ihnen dieses Wortgeleit:
        Mögen Ihre Wochenendträume schillern,
        dafür will ich ein Silbenstrang nur einfüllern:
        Sinnensüßeschaukelwonnensametstunden.

        Verfasst von kaetheknobloch | November 7, 2014, 16:47
      • Die schnöde Zeit wollte ich nicht haben,
        da sie meist stressbeladen,
        jedoch das Wortgleit,
        nehme ich an mit Dankbarkeit!
        So hoffe ich, schnödöde schmilzt dahin,
        Wonnesüß ist bald Ihr Sinn!

        Verfasst von YDU | November 8, 2014, 08:37
  3. Ich komme auch mit 🙂

    Verfasst von RK | November 4, 2014, 18:32

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