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Alltag

vergessen

vergessen
erinnerung an eine zeit
die längst vorüber
und doch noch
in mir weilt
erstaunlich
dass trotz der viele jahre
es noch kribbelt
etwas prickelt
bilder entsteh’n
obwohl das erlebte
vergessen schien

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Diskussionen

9 Gedanken zu “vergessen

  1. das kenne ich nur zu gut,
    dieses Phänomen…
    fein beschrieben 🙂

    Verfasst von finbarsgift | Dezember 1, 2014, 06:34
    • Schon erstaunlich, wenn schon fast ein halbes Jahrhundert vergangen ist … 😉
      * Heftig, dass Vergangenes meist schon Jahrzehnte her ist …

      Verfasst von YDU | Dezember 1, 2014, 12:45
      • Ja, gewisse Lebensdinge erzeugen eben in den Gehirnhallen der Erinnerung einen wahnsinnigen Nachhall…

        Verfasst von finbarsgift | Dezember 1, 2014, 13:14
      • …sogar die „Träume“ von damals werden wieder wach! Ist das nicht heftig? 😉

        Verfasst von YDU | Dezember 1, 2014, 14:37
      • Nein, denn alle deine Träume stehen durch ein eternal braid miteinander in Verbindung…

        Verfasst von finbarsgift | Dezember 1, 2014, 14:43
      • Oha, die verbinden sich , ohne mich zu fragen? Manchmal habe ich das Gefühl, das Innenleben hinkt meinem buchhalterischen Alter deutlich hinterher. Vielleicht altert nur die Hülle und der Rest gewinnt mit jedem Jahr an Reife … 😉

        Verfasst von YDU | Dezember 1, 2014, 14:47
      • Exactement vrai 🙂

        Verfasst von finbarsgift | Dezember 1, 2014, 15:06
  2. Mögen die Jahre auch verrinnen,
    das Einstgewesene bleibt ja innen.
    tragens mit uns, es formt uns gar,
    das finde ich ganz famoswunderbar.
    Denn alles, was innen sich regt,
    uns durch die alle Zeiten bewegt,
    will nie schnöd vergessen werden,
    begleitet unsren Weg auf Erden
    und steigt auch auf in die Träume.
    Oh, ehe ich es noch versäume:
    Jüngst träumte ich so Mätzchen
    von süßen Schokomusenplätzchen,
    die Sie mir just hinterlegten hier.
    Ein Danke und nicht alleine dafür.
    Nein, ich danke für all die Reime
    auf daß von neuem er keime,
    unser Silbersilbensätzestrauch
    für innigen Buchstabengebrauch.

    Verfasst von kaetheknobloch | Dezember 1, 2014, 16:13
    • Gewesenes scheinbar verschwunden,
      hat sich still und heimlich emporgewunden,
      kribbelte angenehm wärmend, wurde heiß,
      Vergangenheit erhob in Sekundenschnelle sich mit Fleiß,
      ließ mich wohlig warm erschaudern auf der Stelle,
      war so für viele Tage meines Warmwohlseins Quelle!
      Sie träumten Wohlfühlkribbelschaudermätzchen,
      von Schokomusenwohlwärmendplätzchen,
      die stammten aus Tastenanschlägen aus der Ferne?
      Ach, ich danke Ihnen, ich höre das gerne!
      Irgendwie, mir fehlen dafür die Worte fein,
      spüre ich ab und zu diesen Traumwohlfühlmätzchenschein,
      lass mich treiben in der klaren Silbenwogengischt,
      die musenwärmendprickelnd ein Feuer nährt, das nicht erlischt!
      Wie kann es sein, dass schwarze Lettern in unseren Herzen blättern,
      Seiten aufschlagen, die vorher beinahe unbekannt … ?

      Verfasst von YDU | Dezember 4, 2014, 19:25

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