//
you're reading...
Alltag

Fazit

ärgerSeit einiger Zeit hinterfrage ich immer wieder diverse Vorkommnisse, die mit das Leben schwerer als notwendig machen. Es handelt sich keineswegs um hochdramatische Situationen, die einen völlig aus der Bahn werfen, nein, es geht eher um so kleine Nadelstiche des Schicksals, die einen den Tag ganz schön „vermiesen“ können.
Routineabläufe ziehen sich immer wieder unnötig in die Länge und bringen meinen Zeitplan durcheinander – ärgerlich! Kleine Fehler treten an Zeitpunkten auf, wo sie richtig Ärger machen usw.
Vor einigen Wochen wurde aus „ärgerlich“ plötzlich richtig heftiger Ärger mit allen seinen negativen Begleiterscheinungen, denn Ärger scheint Ärger anzuziehen: Mein Rücken spielte von einer Minute auf die andere sein volles Programm ab, das Kreuz meldete sich eher sachte an, Kopfschmerzen kündigten sich an, Gespräche verliefen zusehends „ruppiger“… Nicht gut, wo doch mein Hang nach Harmonie – im Rahmen des Möglichen – mein Leben überwiegt. Nun, seitdem führe ich eine Liste und versuche den Weizen von der Spreu zu trennen.
Fazit: Vermutlich gibt es wirklich eine Häufung ärgerlicher Erlebnisse, sicher ist jedoch, dass im gleichen Zeitraum viele Abläufe eine positive Wendung nahmen, die so nicht abzusehen war. Allerdings maß ich diesen Ereignissen nicht die gleiche Bedeutung bei und konzentrierte mich eher auf die „Miesis“.
Was nun? Beim Auftreten diverser „Hindernisse“ lehne ich mich erst einmal zurück und „freue“ mich beinahe diebisch über die neue Hürde, die ich selbstverständlich überwinden werde. In der Regel hole ich mir ein Tässchen Kaffee und bequatsche die Situation mit jemanden, um Druck abzubauen. Ich habe nicht mehr den Anspruch, die Sache in jedem Fall selbst und im Zeitplan zu lösen, sondern suche nach Helfern, die mir den Kram abnehmen könnten, auch wenn ich der Meinung bin, das selbst unter Kontrolle bringen zu können. Und …?
Es läuft gut, mein Rücken und das Kreuz geben wieder Ruhe, die Kopfschmerzen verschwinden, die Laune steigt und ich fühle mich wieder deutlich besser … Und – die „Helfer“, denen ich keine unnötige Arbeit aufbürden wollte, vermitteln mir das Gefühl, dass ihnen die „Retterrolle“ zu gefallen scheint …

Advertisements

Diskussionen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Kategorien

Archive

%d Bloggern gefällt das: