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Alltag

1:30

dreißig

ich schlief bis 1:30
bis dahin düselte ich fleißig
doch dann war plötzlich schluss
ich wachte auf im kalten fluss
es fröstelte mich in der kühle
mein schlaf geriet in eine mühle
so war ich wach und drehte eine runde
um zu verbreitn meine kunde
von raum zu raum zog ich gemächlich
bewegung kann doch sein nicht schädlich
ein kurzer blick ins schwarz nach draußen
vielleicht sollte ich ein stückchen laufen
was könnte ich alles jetzt noch tun
außer schlafen und des nächtens ruh’n
so setzte ich mich vor den pc
um zu reimen bei einem schälchen tee
was noch, was noch, tut man um diese zeit
vielleicht provozieren ich n’en streit
klopf an die tür der nachbarwohnung
um zu erfahren nächtlicher krönung
ob auch die nachbarn nun sind wach
oder ob sie meinen das wär krach
aber nein, ich bleib stillens in meiner ecke
es bleib nur mein schlaf heut‘ auf der strecke
nur ich sitz da und tippe reime statt schlafen
währen andere in ihre träume gaffen
seh ich der wahrheit ins auge klar
genie die stille vor dem flachbildschirm
un zermartere mir mein müdes hirn
warum der schlaf mich hat verlassen
der hat im schrank nicht alle tassen
flieht, zieht zu dieser stund‘ von dannen
lässt mich allein mit dem verlangen
zu träumen im bette unter der decke
bis der wecke mich des morgens wecke …

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Diskussionen

3 Gedanken zu “1:30

  1. Es ist Vollmond 😉

    Verfasst von sweetkoffie | April 23, 2016, 05:02
    • AB jetzt gibt es für den absolut nichts Hochprozentiges mehr, wenn das so ist …

      Verfasst von YDU | April 26, 2016, 04:38
  2. das gefällt mir:

    Verfasst von der einsiedler | April 25, 2016, 16:11

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