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Alltag

Um drei

drei

mogens früh um drei
ist’s mit dem schlaf vorbei
obwohl der hahn kräht erst um vier
bin ich schon wach aus reiner gier
wie ist der plan, was wollt‘ ich tun
ich weiß es nicht, vielleicht nur ruh’n
nun, da ich munter durch die gänge eile
packt mich dann die langeweile
niemand spricht mit mir ein wort
schweigen ist ein fader sport
zwar bezeichnet man es als gülden fein
lieber wäre mir jedoch ein träumchen klein
schwebend streift ich über die wolke sieben
von purer neugier wäre ich getrieben
um zu erfahren mehr über das traumland
wo wellen rauschen an den weißen strand
wo ich gerade unter palmen mich entspanne
was sich entpuppt als schöde badewanne
einfach nur wach – kein hauch von illusion
fünf nach drei ist es zwar schon
so starre ich voll spannung auf den zeiger
was ihn auch nicht antreibt – leider
so entscheide ich dieser stelle hier
ich trinke genussvoll ein glas bier
da dies beruhigt, entspannt den geist
hoffend, dass er wiede ins traumland reist
so schreibe ich ganz nebenbei diese zeilen
damit die minuten mögen sich beeilen
nun sind fünfzehn minuten bereits vergangen
ganz ohne stilles bangen
jetzt sind esnur noch ein paar stunden
bis die stille ist dann ausgeklungen
müde werde ich dann dem morgen lauschen
statt stimmen höre ich nur ein rauschen
mein wunsch nach schlaf wird mich verfolgen diesen tag
das wei ich jetzt schon – keine frag‘

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