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Numbers

Tendenz

Die Berichterstattung hat seit dem Beginn des Coronaauftretens immer bestimmte Zahlen im Focus, die sich allerdings und für mich erstaunlicherweise laufend ändern. Warum nur ? Bei mir löst diese höchst eigenartige Vorgangsweise, die von Zeitung zu Zeitung und bei verschiedenen Kanälen leicht variiert, eine Art Warnlämpchen aus. Was ist da los? Was stimmt da nicht? Gefühlt wird ganz bewusst verhindert, dass ich die päsentierten Zahlen für persönlich einordnen kann. Nun, derzeit stelle ich eine gewisse Tendenz, einer ernsteren und umfassenderen Auseinandersetzung fest, die auch Vergleiche mit erlebter Vergangenheit zulassen. Auf der Titelseite oder gar mit ganzseitigen Artikeln? Nein! Es handelt sich in der Regel um Artikel, die es eigentlich in sich hätten, die vermutlich deshalb leserfreundlich neben halbseitiger Werbung und mit einem Umfang von 40 bis 80 Wörtern platziert werden. Qualität? In der Regel – TOP! Ach, was ich noch dazu sagen sollte, sollte es Informationen geben, die nicht optimal ins Bild passen – schwupp, sind sie verschwunden! Kann ich verstehen, denn diesen Miniartikeln geht einfach nicht alles rein und was soll’s, die werden kaum beachtet!

Zur Sache: Überschrift : 3969 ( ca. 14 Millimeter) danach folgt der Text mit 2 Millimetern ( Zahlen und Kleinbuchstaben) Ok. 3969 Neuinfektionen / 31294 Testungen / 24 Stunden / Positivrate 14,7 Prozent / 4082 Personen mussten im Spital behandelt werden.

So ausführlich hätte ich mir die Berichterstattung schon immer gewünscht, bleibt allerdings den Miniartikeln vorbehalten, die möglicherweise dazu da sind, lästigen „Zahlenfanatikern“, die sich etwas mehr Klarheit statt Blabla wünschen, den Wind aus den Segeln zu nehmen, da man sie auffordern kann, die Zeitung eben etwas penibler zu studieren.Üblicherweise wird mit absoluten Zahlen agiert, die so angeboten werden, das es schwer fällt, sie zu vergleichen! Nun, plötzliche haben wir eine prozentuelle Angabe, die allerdings lieber mit der zahlenmäßigen Positivenrate gehabt hätte, um mir den Prozentwert selbst zu berechnen. Aber, im Vergleich zu vielen ähnlichen Darstellung ein Traum, wenn da nicht plötzlich noch 4082 Menschen ins Spital eingeliefert worden wären, um behandelt zu werden. Wahrscheinlich blieb die Zahl der irgendwo übrig und musste einfach untergebracht werden oder es fehlt der Rest der Darstellung, die uns ein klareres Bild hätte vermitteln können …

Fazit: Die Darstellung der Informationen verbessert sich, es geht aufwärts! Vermutlich müsste man öfter mal nachfragen, damit die Verfasser merken, dass fallweise der ganze Artikel gelesen wird und nicht nur die Riesenlettern, die den Schein erwecken ( sollen?), dass alles bereits klar sei und der Rest des Artikels nicht mehr gelesen werden muss!

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