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Rhyme

Zweiundzwanziguhrzwanzig

Photo by Andrey Grushnikov on Pexels.com

zweiundzwanziguhrzwanzig, so früh zu haus?
vor mitternacht, der tag schon aus?
umgeben von zeichen, die stehen auf rot
nirgendwo geht es weiter, es endet der code
millionen von zeilen scheinbar endlos lang
und doch, enden sie plötzlich irgendwann
das tasten durch grau – wo ist das licht?
sinnloses suchen bis der tag anbricht
endlose zeilen mit befehlen und fragen
bedingungen, die sich oft unerwartet überschlagen
verzweigen in alle richtungen ohne ziel
der blick durch das dunkle trifft auf – buntes lichterspiel
fasziniert ergründen gedanken dahinter den sinn
nur da ist nichts, ist einfach nur ein pittoreskes spiel
energie rast in allen farbenschattierungen ins dunkel – warum?
einfach so, lässt sich begründen durch energetischen schwung
natürlich könnte man dahinter etwas vermuten – klar
vermutlich weil da am anfang ein generator oder was ähnliches war
zweiundzwanziguhrvierzig die laune ist düster
da hilft auch kein fernes farbengeflüster
 schon zu hause – lass den tag revue passieren
der blick in die zukunft geht an die nieren

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