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Alltag

Tri

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Seit April schwimme ich fast jeden Tag, in zwischen laufe ich regelmäßig und bin gerade mal bei 10 Kilometer am Stück angelangt. Ich weiß, dass hört sich für gut sortierte Sportler ziemlich langweilig an, aber nach meinen 3,8 Kilometern im freien Wasser war ich ganz schön stolz – persönliche Bestleistung! Das Laufen habe ich schon vor Jahren wegen der etwas schwierigen Gewichtssituation abgeschrieben und bin ich knapp vor siebzig zehn Kilometer am Stück gelaufen – müde aber glücklich oder so ähnlich stand es dann auf meiner Stirn! Und nun kommt MEINE Disziplin, die einzige Sportart bei der ich für mich persönlich ein ganz brauchbares Level erreicht habe – vor sehr langer Zeit! Vor 35 Jahren begann ich mit dem Radeln, da knapp über achtzig Kilo hatte und in aller Frühl nicht mehr so schnell wie vorher in die zweite Etage gelangte. Drama! Daher begann ich im April 1986 zu strampeln. Die Anfänge waren derart frustierend, dass ich das Rad beinahe zum Müll gebracht hätte, obwohl es ja absolut unschuldig war. Nach einigen Änderungen im Trainingsaufbau mühte ich mich zuerst auf 600 Höhenmeter, dann 1000, danach kamen 1743 Höhenmeter, allerdings waren da vorher 110 Kilometer bei ca. 30 Grad im oststeirischen Hügelland zu bewältigen. Natürlich musst auch der Rückweg am Rad absolviert werden, was sich dann doch etwas „zog“. Sagen wir es so: Das Radfahren war die einzige Sportart bei der ich meine Komfortzone erfolgreich sehr weit überschritten habe. Die überzähligen Kilos waren bereits nach einigen Wochen „verheizt“, was mich aber nicht daran hinderte, weiter fest in die Pedale zu treten. Tja, darum geht es demnächst: Ich werde das Radfahren in meine Bewegungsprogramm einbauen und bin schon neugierig, wie weit ich es in meiner Spezialdisziplin von anno dazumal bringe.

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