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Mitgefühl

Trostberger Tagblatt

Gerade las ich im „Trostberger Tagblatt“ den Artikel über eine fünfzigjährige Dame, die nach einer Biontechimpfung über anhaltente Symptome klagt, die sie bereits drei Mal zu einem Spitalsaufenthalt zwangen. Ein Beweis für den Zusammenhang mit der Impfung ist schwierig zu erbringen. Nun leidet die Dame seit fast einem halben Jahr unter gesundheitlichen Problemen, die nach der zweiten Impfung mit Biontech/Pfizer begannen. Gesuchtslähmung, Hörprobleme, starke Gleichgewichtsstörungen… Sie kann ihren Beruf vermutlich nicht mehr ausüben.

Der vollständige Artikel ist oben verlinkt, ich hoffe, ich habe die wesentlichen Punkte vollständig und korrekt angeführt.

Artikel gelesen und … Die Frau hat mein tiefstes Mitgefühl! Mit fünfzig aus dem Leben geworfen, muss den Beruf möglicherweise aufgeben, innerhalb kürzester Zeit drei Mal im Krankenhaus. Für sie besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang zwischen Impfung und Krankheit, was sie aber nicht beweisen kann – Pech gehabt?

Redaktion: „Eine Vertuschung gibt es ohnehin nicht. Der Fall wurde ans Paul-Ehrlich-Institut gemeldet. Das geht aus dem Arztbrief des Klinikums Traunstein vom März hervor, den die Patientin der Redaktion zur Verfügung stellte. Darin heißt es: „Eine entzündliche oder strukturelle Genese wurde ausgeschlossen, sodass im zeitlichen Zusammenhang mit der stattgefundene SARS-CoV2-Impfung die periphere Fazialisparese als eine beschriebene Nebenwirkung der Biontech-Impfung einzuordnen war.“ Quelle: PNP Das ist ja schon etwas!

Prof. Dr. Thomas Glück, Infektiologe und Chefarzt der Inneren Medizin an der Klinik Trostberg: „Es gibt diese seltenen, schweren Nebenwirkungen, und im Einzelfall kann ein Zusammenhang mit der Impfung bestehen. In der Medizin ist es nicht so, dass immer irgendeine Maßnahme zwangsläufig ursächlich ist. Es sei möglich, dass die Gesichtslähmung Folge der Impfung ist, sie könne aber auch unabhängig davon auftreten. Niemals zuvor sind so viele Menschen in so kurzer Zeit (*** mit einem notzugelassenen Vakzin ) geimpft worden. Daher werden natürlich auch mehr Nebenwirkungen verzeichnet.“ *** von mir der Ordnung heit halber eingefügt ***

Jede Impfung löst eine Immunreaktion aus

Grundsätzlich, so Glück, löse jede Impfung – egal gegen was – eine Immunreaktion aus und es könne auch gut sein, dass „durch die Aktivitätszunahme des Immunsystems etwas getriggert wird und ausbricht, was ohnehin latent schon im Körper schlummert“.

Die seltene Möglichkeit einer Nebenwirkung sei aber kein Grund, sich nicht impfen zu lassen. „Es ist wie beim Autofahren“, zieht Glück einen einfachen Vergleich, „da sterben soundsoviel Menschen jedes Jahr unschuldig, aber niemand denkt daran, sein Auto stehen zu lassen. Ein Restrisiko fährt im Auto mit und ebenso bei der Impfung.“ Doch müsse man dagegenhalten, was man dafür bekommt. „Wenn man keinen Vorteil davon hätte, würde keiner freiwillig auf die Idee kommen, sich impfen zu lassen.“

So! Was nun? Fazit: Es gibt seltene und schwere Nebenwirkungen. Punkt! Aber das ist kein Grund, sich nicht impfen zu lassen??? Hallo, was habe ich da überlesen oder nicht verstanden? Der Vergleich mit dem Autofahren klingt ja recht gut, aber über mein Restrisiko kann ich über die Art meines Fahrzeugs, meine Ausbildung, Streckenwahl, Fahrweise, usw. mitbestimmen. Restrisiko bleibt bestehen, das stimmt! Für mich klingt das etwas befremdlich: Alle werden geimpft und die danach seltene ( da wären Zahlen gut ) und schweren Nebenwirkungen haben – Pech gehabt, da sie mit einer Infektion ja auch die „Schwarzen Peter“ gezogen hätten! Nein, Herr Doktor, das entspricht nicht meiner Lebenserfahrung und den entsprechenden Berichten in den Medien. Da haben wir jede Menge an Fällen, die ihre Corona-Infektion nicht einmal richtig wahrgenomen haben. Ja, während der Zeit ihrer symptomlosen Infektion können sie ander anstecken ( nachgeplappert!) Nun lese ich regelmäßig, das Geimpfte auch diese Angewohnheit übernommen haben und das soll ein Drittel oder mehr von ihnen betreffen…

Fazit:

  • Fazit:
  • Alle Menschen, die geimpft werden, haben ein Recht auf Unversehrtheit!
  • Das Spiel der „Zufallskarte“ beim zeitnahen Auftreten wirkt für mich befremdlich und unwürdig! Wenn ja sowieso alles in einem gewissen Rahmen bekannt und beschreibbar ist, wie das im Nachhinien klar und mit Zahlen kommuniziert wird, warum erfährt der Impfwille nicht vorher davon???
  • Glücksspiel – „seltene und schwere Nebenwerkungen müssen In Kauf genommen werden!“ – im Gesundheitswesen halte ich für absolut unseriös!
  • Vergleiche finde ich prinzipiell sinnvoll, aber sie müssen dann auch einen gewissen Qualtiätsstandard aufweisen, der in diesem Fall mit Sicherheit nicht so einfach zu erreichen ist.
  • Mein Restrisiko im Verkehr kann ich recht gut beschreiben und bis zu einem gewissen Grad steuern. Der letzte Rest, das gebe ich zu, da ich es schon erfahren musste, bleibt „offen“!
  • Was ich momentane beobachte, würde ich als eine „Hopp oder Tropp – Methode“ beschreiben, die ich für mich nur beim Kartenspiel in Anspruch nehme, weil es in jedem Fall “ a Hetz“ ist und bleibt!
  • Für die Dame aus Trostberg hat sich das Glücksspiel nicht bewährt, weil ihr auch nicht klar war, dass sie dabei mitmacht, denn sie war ja der Meinung eine seriöse medizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen! *** ( zugegebenerweise ist das eine Annahme, die ich erst nach einem persönlichen Gespräch mit der Betroffenen mit Sicherheit als Fakt bezeichnen könnte)
  • Von den „bösen“ latenten eigenen Schwächen wusste sie nicht und noch viel weniger darüber, dass die lebensrettende Impfung ihre Lebensqualität derartig vermindern würden, dass …
  • Ich wünsche der Dame aus Trostberg mentale Stärke , ein liebevolles und stützendes Umfeld und hoffe, dass ihr Körper sich wieder erholt, dass sie einangemessenes Leben führen kann!
  • Mein Wunsch: Die Qualität bei der Aufklärung vor der Impfung sollte qualitativ so hochwertig sein, dass Impfwillige im Falle von gravierenden Nebenwirkungen am Ende sagen können: „DAS war, trotz der seriösen Aufklärung, bezogen auf mein Alter und meine individuelle gesundheitliche Situation, nicht vorhersehbar!“
  • … klar, das ist anstrengend und kostet Zeit und Müh‘, aber für diejenigen, bei denen es daneben gegangen ist, kostet die „gesparte“ Zeit LEBENSLANG Zeit, Müh, Hoffnungslosigkeit und Zweifel an der Vorgangsweise. Es bleibt die Frage: Wäre dieses persönliche Unglück mit dem heutigen medizinischem Wissen und den möglicherweise notwendigen Untersuchungen verhinderbar gewesen? Warum habe „ich“ so vieles nicht gewusst, um mir ein besseres Bild vom Risiko machen zu können? Hat der beratende Arzt … Fragen über Fragen …
  • Zum Abschluss noch ein Frage: Wie hoch ist der Prozentsatz, denen dieses Schiksal widerfährt? Wieviele Schicksale stecken dahinter, die unter dem Motto, das müssen wir in Kauf nehmen, ihre Lebensqualität verloren haben?
  • Ich bin für eine Impfung! Eine Impfung, die allen Vorteile bringt und niemanden auf der Strecke liegen lässt, weil sein Körper gerade nicht so gut ins aktuelle Geschehen passt …
  • Bei denen es gut geht – super! Menschen, deren Körper mit dem Vakzin nicht so gut können – Pech gehabt! Ja, damit habe ich ein Problem – ganz ehrlich!

Diskussionen

4 Gedanken zu “Mitgefühl

  1. Das ist ja schrecklich, was dieser Frau geschehen ist …… und sie wollte sich doch eigentlich nur vor den grauenvollen Viren schützen.
    Ich bin geimpft, und vorher von meiner Hausärztin bestens informiert worden, wobei sie besonders auf eventuell auftretenden Nebenwirkungen hingewiesen hat. Und trotzdem habe ich zugestimmt, obwohl ich voller Unsicherheit war. Bei der 1. Impfung habe ich KEINERLEI Nebenwirkungen verspürt. Vor der zweiten Impfung hatte sie mich auf möglicherweise mehr Probleme hingewiesen, aber außer einer stärkeren Müdigkeit am Impfabend habe ich nichts weiter gespürt. Der Müdigkeit habe ich nachgegeben und bin ganz gegen meine sonstige Gewohnheit früh schlafen gegangen. Das war’s aber auch schon.
    Da kann ich von Glück sagen, dass ich den Impfstoff so gut vertragen habe. Ich bekam „BioNTech“ injiziert.
    Trotzdem verhalte ich mich vorsichtig anderen Menschen gegenüber, ich vermeide sie möglichst, halte Abstand und benutze den nervigen Mund-Nasen-Schutz ….. mehr geht wohl nicht.
    Generell bin ich nicht heiß auf Impfungen, so habe ich noch Nie die jährliche Grippeschutz-Impfung in Anspruch genommen, vielleicht auch deshalb nicht, weil mein Schwiegervater damals (1979) trotz seiner regelmäßigen Herbst-Grippe-Impfung an dieser Krankheit verstorben ist.

    Verfasst von rose1711 | August 21, 2021, 06:46
    • Hatte ein Gespräch mit einer Frau, die sich aus guten Gründen nicht impfen lassen will, die an der Situation völlig verzweifelt. Konfrontation am Arbeitsplatz, in der Familie, die im Dezember Corona hatte und nun an den Long Covid Folgen leidet …

      Verfasst von YDU | August 21, 2021, 06:56
      • …. siehste, deshalb habe ich mich impfen lassen. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht anstecken könnte, aber der krankheitsverlauf soll nicht so heftig ausfallen …. sagt die Fachwelt!

        Verfasst von rose1711 | August 21, 2021, 07:05
      • Sie gehört zu der Gruppe, für die bereits die Nebenwirkung hochriskant sind … 😦

        Verfasst von YDU | August 21, 2021, 07:09

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