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Bewegung

Running Index

Photo by Pavel Danilyuk on Pexels.com

Meine Zauberuhr notiert faktisch alles, was ich sportlich so treibe, wenn ich sie höflich darum bitte. Ganz nebenbei rechnet sie immer ein wenig, wenn ihr fad ist und teilt mir die Ergebnisse bei Gelegenheit mit. Am Trainingsbeginn im April lag mein Running Index irgendwo zwischen 20 und 30. Damit war ich auch ganz zufrieden, bis ich von einem Bekannten hörte, dass er ohne Training auf über 40 kommt. Kann nicht sein! Wie macht er das? Vielleicht mit einer Batterie mit höherer Spannung oder so? Nö, sagt er, er hätte so zwischendurch immer wieder ein wenig Sport betrieben und das käme ihm auch jetzt noch zugute. Blablablabla … Das mit dem Training hatte etwas für sich, denn einigen Monaten später lag mein Index immer öfter über 50. Freude, juhuuuu! Ab und zu kletterte der Indianer dann auch an die Sechzigermarke, da musste ich dann am Strandrestaurante gleich mal eine Runde spendieren! Nun, in den letzten Wochen fiel das blöde Ding langsam aber sich ab und immer abber und irgenwie sah ich mich im Frühjahr wieder mit einem Index zwischen 20 und 30 beginnen. Nicht gut, das gefiel mir gar nicht! Wieder etwas mehr fordern, nur gemütlich durch die Landschaft wandern reicht scheinbar nicht. Seitdem lege ich beim Walken immer so kleine Wettbewerbe mit Läufern oder Radfahrern ein, die meinen Puls in die Höhe treiben und die Muskeln jubeln lassen. Jetzt war ich gerade noch mal draußen, obwohl ein brutal kalter Wind sein Unwesen treibt, um eine Gute-Nacht-Runde zu drehen und – 65! Jauuuuuu, das haut rein! Wäre nicht gerade der blöde Lockdown, müsste ich glatt irgendwo eine Runde schmeißen! ES läuft mich noch …

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